Die Künstler*innen der galerie-stiz

Philipp von Zitzewitz

Philipp von Zitzewitz
Diplom Künstler | Master Fernsehjournalismus

Meine intensive Auseinandersetzung mit der Kunst beginnt vor ca. 28 Jahren durch Graffiti. Das schreiben meines Namens wird Stück für Stück immer aufwendiger und Bilderwelten betten unsere Schriftzüge um Ihnen die angemessene Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Parallel dazu beschäftige ich mich aber fast von Anfang an mit Auftragsarbeiten. Ob in der Schule, im Jugendzentrum oder bei Freunden eigentlich ist unsere komplette Welt nur von der einen Leidenschaft bestimmt. Das prägt meine Arbeitsweise bis heute, kein Berg ist zu hoch, kein Weg zu weit und kein Aufwand zu groß wenn es um ein Projekt geht.

Nachdem ich mit der Justiz in stärkere Konflikte gerate beginne ich mein Studium als Grafikdesigner, finde dann zur Bildenden Kunst in den Bereich der Malerei und mache letztendlich meine Abschlussarbeiten mit Dokumentarfilmen. In dieser Zeit tritt die Malerei stark in den Hintergrund und ich entdecke die Möglichkeiten des Films verschiedenste Ebenen zu verbinden.

Brivibas-Iela
Sprühdose auf Aludibond
125x200 cm
Preis: 2980 Euro
Bildnummer: 150
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Freighttrain
Sprühdose auf Aludibond
125x200 cm
Preis: 2360 Euro
Bildnummer: 151
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Heimweg
Sprühdose auf Aludibond
125x200 cm
Preis: 2980 Euro
Bildnummer: 152
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Portugal
Sprühdose auf Aludibond
125x200 cm
Preis: 1360 Euro
Bildnummer: 151
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Riga
Sprühdose auf Aludibond
125x200 cm
Preis: 3270 Euro
Bildnummer: 154
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vep
Sprühdose auf Aludibond
125x200 cm
Preis: 3180 Euro
Bildnummer: 155
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Schulenburg
Sprühdose auf Aludibond
120x200 cm
Preis: 2180 Euro
Bildnummer: 156
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Lustigerweise sind es eine Reihe von Graffitiaufträgen die mich wieder zum Malen bringen. Die Gestaltung des öffentlichen Raums macht mir mehr Spaß als im Atelier zu vereinsamen. Parallel dazu vertiefe ich meine Ausbildung als Journalist und mache einen Master zum Fernsehjournalisten.

Erst vor einigen Jahren findet sich durch verschiedene Ausstellungen mein Interesse an der Arbeit auf Leinwänden wieder oder man könnte fast sagen das es an dieser Stelle erst wirklich beginnt. Alles was ich in meinem Studium der Malerei über Bildsprache, Komposition und der Kommunikation mit dem Rezipienten gelernt habe verstehe ich erst jetzt. Selbst die Definition von Malerei erschliesst sich erst jetzt.

Die begrenzte Fläche und komprimierte Aussage die ein Bild im kleinen Format trifft ist eine viel größere Herausforderung als die größte Hausfassade zu bemalen. Besonders schwierig ist für mich, anders als bei Auftragsarbeiten,  die Aussage des Bildes komplett selbst zu verantworten. Der schmale Grad zwischen einem banalen Produkt und etwas wirklich bewegendem bestimmt maßgeblich mein Seelenleid und das ist glaube ich einer der schwierigsten Berufe der Welt.
Letztendlich wechseln sich die Projekt zwischen Film, Graffitiprojekten und einer großen Reihe von pädagogischen Projekten ab und über die Menge der kommerziellen Projekte schaffe ich mir Raum für meine freie künstlerische Arbeit.